Kino Programm

 

Im Kinozelt haben wir am Festivalwochenende die folgenden Filme für euch im Programm!

 

Fünf DJs/Musiker bei der Arbeit im Studio, im Club, auf der Bühne. Außerdem: Persönliche Reflektionen über ihren Werdegang und die weite Welt der elektronischen Musik. Dazwischen: Bilder von leeren Clubs im Tageslicht, von vollen Tanzflächen in der Nacht, von den Umgebungen der Studios, in denen die Musik entsteht, die die Nacht zum Tag macht. Das sind die Elemente, aus denen DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT besteht.

Eine vodkagetränkte Hochzeitsfeier auf dem Lubliner Lande gerät aus den Fugen, als der in England aufgewachsene Bräutigam Piotr zu ahnen beginnt, dass das ihm als Brautgeschenk angebotene Anwesen ein dunkles Geheimnis birgt. Basierend auf einem Theaterstück inszeniert Regisseur Marcin Wrona die jüdische Legende um den Dibbuk als stimmungsvollen Hochzeitstaumel und politische Parabel, mit reichlich heiteren, surrealen und unheimlichen Elementen. Ein Par-Force-Ritt durch die polnische Befindlichkeit.

Die beiden Brüder Anoosh und Arash bewegen sich im Zentrum von Tehrans Untergrund-Techno-Szene. Doch sie haben es satt, sich dauernd vor der Polizei zu verstecken, und so organisieren sie einen letzten großen Rave in der Wüste. Zurück in der Stadt wird Anoosh verhaftet, und alle Hoffnung scheint verloren. Doch dann kommt ein Anruf aus der Schweiz, wo das weltgrößte Technofestival ausgerichtet werden soll.


Nach der Apokalypse in den 1980er Jahren ist die Erde 1997 eine karge Wüste. Hier zieht der überlebende Comicliebhaber, der sich nur the Kid (Munro Chambers) nennt, durch die Steppe und sammelt Superheldengeschichten und alte Kassetten für seinen Walkman. Von seinem Alleinsein wird er erst erlöst, als er dem Mädchen Apple (Laurence Leboeuf) begegnet. Die ist zwar in ihrer Anhänglichkeit etwas anstrengend, aber nach dem Ende der Welt kann man in Bezug auf seine Begleitung nicht mehr wählerisch sein. Leider werden die beiden bald vom selbsternannten Herrscher der Ödnis, Zeus (Michael Ironside), ins Visier genommen. Alles, was sie diesem Sadisten entgegenzusetzen haben, ist ihr Mut und ein alter Anzug mit Turboladung, der seinen Träger zum Superhelden werden lässt.

Ein Dokumentarfilm über die politische Idee der Anarchie und ihre konkrete Umsetzung in sehr unterschiedlichen Projekten: Auf einer spannenden Reise durch Europa besuchen die Dokumentarfilmer Marcel Seehuber & Moritz Springer u.a. das „Internationale Anarchistische Treffen“ in St. Imier in der Schweiz (mit 3000 Teilnehmern), die Anti-Atom-Aktivistin Hanna Poddig, die anarchosyndikalistische Gewerkschaft „Confederación General del Trabajo“ in Barcelona, den besetzten und zum öffentlichen Park umfunktionierten Parkplatz „Parko Narvarinou“ in Athen und das in München sehr erfolgreiche „Kartoffelkombinat“. Protagonisten einer sehr vielfältigen, anarchistisch inspirierten Szene kommen zu Wort. Der Dokumentarfilm zeichnet ein Bild von Anarchie jenseits der Klischees vom Chaos stiftenden, Steine werfenden Punk. Vielmehr geht es den Anarchisten in dieser Dokumentation um eine konstruktive, weitestgehend vom Staat emanzipierte Weiterentwicklung gesellschaftlichen Miteinanders.

Einmal im Jahr reisen zwei Ärzte der plastischen Chirurgie aus Holland und Belgien nach Havanna, um fünf kubanische Transgender einer Geschlechtsumwandlung zu unterziehen. Die Chirurgen kommen auf Einladung von Mariela Castro, Tochter des Präsidenten und Vorsitzende des neuen staatlichen Programms für Transgenderhilfe. Castro organisiert dies unter dem Deckmantel der sozialistischen Revolution von 1959. Ihr geht es dabei vor allem um Emanzipation und Selbstverwirklichung. 'Homophobia no, socialismo si!' ist die offizielle Kampfansage. Der Staat unterstützt die Transsexuellen mit Therapien, Hormonen, Operationen und ihren neuen Identitäten. Doch entwickelt sich Kuba wirklich zu einem Ort, der Transsexuelle willkommen heißt? Über ein Jahr lang haben die Filmemacher Daniel Abma und Alex Bakker die drei Hauptprotagonisten Odette, Juani und Malú begleitet und zeigen, wie sie mit ihrer Transsexualität im heutigen Kuba umgehen.


Ende 2013 überlagerten sich in Hamburg drei große Konflikte: der Kampf um das autonome Zentrum Rote Flora, die Auseinandersetzungen um das Bleiberecht der Lampedusa-Flüchtlinge und der Protest gegen den Abriss der Esso-Hochhäuser. Als die Polizei kurz vor Weihnachten gewaltsam eine Demonstration auflöste, eskalierte die Situation. Die Polizei richtete so genannte „Gefahrengebiete“ ein, Aktivisten im besonders vom restrik¬tiven Vorgehen der Ordnungsbehörden betroffenen Stadtteil St. Pauli machten daraufhin die Klobürste zum Protestsymbol und riefen zur Kissenschlacht auf der Reeperbahn auf. Gefah¬rengebiete & andere Hamburgensien ist die essayistische Chronik eines heißen Winters, der noch bis in die Gegenwart hinein seine Spuren in der Stadt hinterlassen hat.

We Call It Techno! ist ein Dokumentarfilm von Maren Sextro und Holger Wick aus dem Jahr 2008, der die Entstehungsphase der Technoszene in Deutschland von 1988 bis 1993 dokumentiert. Die Dokumentation zeigt Techno als erste Popkultur, die maßgeblich in Deutschland entstanden ist. Der Film besteht aus aktuellen Interviews sowie altem Film- und Fotomaterial.

Der Vorfilm zum G20 Dokumentarfilm von Rasmus Gerlach.


Festival startet in...

Wir sehen uns im Grünen ;)